Mut zur Wandlung

Wasserfall in Schlucht Alles ist im Fluss, einen Stillstand kann es nicht geben. Stehendes Wasser fault, und mit der Zeit versickert es oder verdunstet…

Aber sieh doch, wie gewaltig hingegen die Kraft des Fliessens ist! Nicht einmal Felsen widerstehen ihr. Der Fluss des Lebens bahnt sich immer seinen Weg, bahnt ihn Dir. Folge ihm und versuche nicht, gegen den Strom zu schwimmen, es wird Dir in Ewigkeit nicht gelingen.
Du kannst Dich dem Fliessen nicht entziehen, Du kannst niemals bleiben, was Du bist, keinen Augenblick lang. Mit jedem Atemzug veränderst Du Dich, nimm den Wandel neugierig und erwartungsvoll an, folge Deinem Lebensstrom, wohin er Dich auch führt – zuerst junger, wilder Bergbach, dann mächtiger Wasserweg, schliesslich gemächlicher Fluss, am Ende Vereinigung mit dem Unendlichen Ozean.

Du darfst jeden Abschnitt geniessen, jeder bietet Dir seine Fülle, seine Freuden und seine Herausforderungen an. Trauere nicht dem nach, was hinter Dir liegt, es ist nicht mehr!
Blicke nicht sorgenvoll voraus, fürch­te nicht Wasserfälle und Stromschnellen – wer weiss, ob sie je kommen…
Sieh einzig das Schöne in Deiner Gegenwart: das Fliessen, der stete Wandel im Ewig Ruhenden, Unwandelbaren.

(Text und Bild aus meinem Buch: Der Sinn des Lebens und die Lebensschule)

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2 Gedanken zu “Mut zur Wandlung

  1. Die meisten Menschen haben Angst vor Veränderung .Gemeint ist eher die geistige Veränderung ,ihre Weltanschauung ,ihre religiöse Ausrichtung . Die Menschen halten lieber an überholtem fest ,weil sie das neue unbekannte fürchten. Einerseits verständlich wie ich meine. Andererseits entspricht es nicht der menschlichen natur . Unsere geistige Entwicklung ist eine natürliche Folge der Evolution . Das Universum kennt keinen Stillstand ,es dreht sich es schwingt ,es bewegt sich es dehnt sich aus es verändert sich stetig . Die Evolution kann und darf nicht warten bis sich auch noch der letzte dazu entschließt geistig zu wachsen .wer nicht will ,bleibt auf der Strecke . Aus egoistischem Betrachtungswinkel mag das jetzt erbarmungslos und ungerecht erscheinen , doch akzeptiert man und verinnerlicht ,dass wir alle Teil eines Ganzen sind ,dass alle Geschöpfe unserer Welt gemeinsam mit der Welt einen großen Organismus bilden in dem alles in Symbiose miteinander lebt und sich weiterentwickelt ,dann gibt es keinen Platz für Egoistische Denkweisen. Das einzige was zählt ist , was hinterlassen wir ? Was ist unser Vermächtnis an unsere Kinder ? Haben wir ein schnelles geistiges Wachstum ,dann geben wir den nächsten Generationen einen gewaltigen Schub ,sich selber noch schneller zu entwickeln . Lassen wir uns Zeit ,oder klammern an altes weil wir Angst vor dem Neuen haben ,übernimmt die Evolution den Wandel . Das wäre dann die schmerzhafte Variante ,den wenn wir nicht aus der Erkenntnis lernen ,lernen wir aus den Lebenserfahrungen am eigenen Leib. Also egal wie wir es anstellen ,Ein zurück gibt es nicht mehr ,das hat es noch nie gegeben ! Wir müssen uns dem Ganzen hingeben dem Ganzen dienen ,die eigene Wichtigkeit verlieren , den eigenen Spiegel zerbrechen ,die Energie fliesen lassen .Wir müssen zum Tropfen werden ,der in den Ozean springt und selbst zum Ozean wird! Schon alleine das Kratzen an der Spitze des Eisbergs genügt ! Schon alleine die Frage nach dem eigenen Sein zu stellen genügt! Wandle Dich nur Mut !

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