Die Selbstliebe des Eisbären

Nein, nicht Knut und auch nicht Flocke, keines dieser bedauernswerten Geschöpfe, die ihr Dasein in Gefangenschaft fristen, sondern ein Eisbär, der seinen Lebensweg in der „wilden Welt“ durchwandert: Robin – oder Shiro, wie seine unsterbliche Seele heisst.

Es ist die „Biographie“ des Eisbären Robin – es könnte die Geschichte eines jeden Menschen sein –, der versucht, in diesem Leben glücklich zu werden, durch seine Erfahrungen, Erkenntnisse und den weisen Adler Alva lernt, den Ängsten und Wünschen seines Ego manchmal unterliegt, sie aber auch immer wieder besiegt und sich Schritt für Schritt seinem wahren Selbst nähert, seiner Seele Shiro.
Der Autor nennt sein Werk eine „moderne Fabel“; die Lehren, die wir alle daraus ziehen können, gehen aber weit über die einfache „Moral von der Geschicht“ hinaus, die für gewöhnlich in Fabeln vermittelt wird.
Das Grundthema ist „Authentizität“: sich selbst sein, sich selbst lieben – aufrecht durch das Leben wandern, den Mut finden, zu sich selber und seinem Weg zu stehen, stets der eigenen inneren Stimme folgen…

Ich habe das Buch auf einer langen Bahnreise gelesen. Immer wieder musste ich schmunzeln über Robin, der die gleichen „Fehler“ macht, in die ich auch einst gefallen bin (wie die meisten Menschen!), immer wieder staunen über die vermittelte Weisheit – und es hat mir ausgesprochen gut getan, bestimmte „Lehrsätze“, die ich wörtlich schon so geschrieben und anderen Menschen so gesagt habe, selber wieder einmal zu hören, beziehungsweise zu lesen!

„SHIRO – das grosse Wagnis“ von Andreas Dudàs. Ein Buch, das ich euch allen empfehlen kann, weil es Lebensweisheit vermittelt, die nicht abgehoben, sondern „auf dem Boden steht“, und in einer Art und Weise, die es ermöglicht, sie in unserem gewöhnlichen Alltag umzusetzen!

Artikel teilen auf:
Facebooktwitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.