Das Glück nicht delegieren!

Eine Aussage aus Steffis Kommentar auf dieser Website hat mich zum heutigen Text inspieriert, nämlich

Meine Umgebung ist nicht länger verantwortlich dafür, ob ich mich gut oder schlecht fühle.

(Bei dieser Gelegenheit empfehle ich euch, auch den davorstehenden langen Beitrag von R. Vangelis zu lesen.)

Oft erwarten wir, dass wir glücklich gemacht werden. Sagen wir nicht etwa zu unserem Partner: „Du machst mich glücklich“? Oder: „Ich brauche dich“ und meinen damit „Ich brauche dich, damit ich glücklich bin“?
Noch öfter werfen wir jemandem vor, uns unglücklich zu machen.

Wahre Selbstliebe bedeutet jedoch, von niemandem abhängig zu sein. Oder andersrum: Solange wir unser Glück von einem anderen Menschen abhängig machen, sind wir auch von diesem Menschen abhängig. Das hindert uns daran, jederzeit wir selbst zu sein, das hindert uns daran, uns selbst zu lieben.

Ganz abgesehen davon, dass wir nie die Garantie haben, dass der betreffende Mensch uns für immer glücklich machen wird. Dieses Recht haben wir auch nicht, wir können nicht über andere verfügen, über sie bestimmen, wir können sie nicht zwingen, sich so zu verhalten, wie wir es gerne hätten.
Wenn wir also unser Glück und unser Wohlbefinden darauf gründen, dass wir es von aussen bekommen, dass jemand es uns schenkt, leben wir in der ständigen Ungewissheit, wie lange es tatsächlich bei uns bleiben wird, und in der ständigen Angst, es zu verlieren.

Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbstliebe, diese Erwartungshaltung anderen gegenüber aufzugeben und uns einzugestehen: Ich muss selber dafür sorgen, dass ich glücklich bin und mich wohl fühle.
Da wir die äusseren Umstände und unsere Umgebung nicht beliebig beeinflussen können, kann der Weg nur darin bestehen, unsere innere Haltung zu ändern, das Glück in uns zu finden. Daran müssen wir arbeiten, nicht an der Veränderung unserer Mitmenschen und unseres Umfelds!
Wie? Auf dieser Website habe ich schon viele Hinweise dazu gegeben und weitere werden folgen. Fangt einfach irgendwo an, es ist nicht so wichtig wo, Hauptsache ihr macht einen ersten Schritt und dann noch einen und noch einen… Es ist ein langer Weg, aber auch ein spannender und überaus bereichernder.

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