Selbstliebe
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    Selbstliebe und Selbstwertgefühl sind, neben Urvertrauen und Lebensfreude, auch ein zentrales Thema von Sonnwandeln, meiner Schriftenreihe für spirituelle Entwicklung im Alltagsleben.
  • Die Magie der Worte (2)

    16. Juni 2009

    Im letzten Beitrag ging es um die Worte unserer Bezugspersonen, die uns als Kind geformt haben, und ich habe euch ermuntert, diese tief in uns eingeritzten Prägungen, die unerwünschten, zu “überarbeiten” und so nach und nach zu löschen.

    Heute möchte ich eure Aufmerksamkeit auf den umgekehrten Aspekt lenken: Auch wir prägen durch unsere Worte die Mitmenschen, und zwar nicht nur die Kinder.
    Wenn wir unserem Partner immer wieder Vorwürfe machen (oft wegen Kleinigkeiten), vermitteln wir ihm nicht bald einmal das Gefühl, alles falsch zu machen und wertlos zu sein?
    Welch gewaltige Macht hat ferner unser Wort, wenn wir über den neuen Chef, noch bevor er seine Stelle angetreten hat, alle möglichen negativen Aussagen verbreiten?
    Oder wie klein muss sich eine Verkäuferin vorkommen, wenn Kunden immer wieder herablassend, unfreundlich, barsch mit ihr umgehen?

    Was du nicht willst, das man dir tu’… Diese banale Weisheit dürfen wir uns auch in Bezug auf die Worte zu Herzen nehmen: Was du nicht willst, das man dir sagt, das sage auch keinem andern.
    Seien wir achtsam: Was wir sagen, wie wir es sagen. Es braucht so wenig, um den Menschen respektvoll und mit etwas Sympathie zu begegnen!

    Und für alle, die sich jetzt fragen, was das mit Selbstliebe zu tun habe: Die Art und Weise, wie wir mit Mitmenschen umgehen, entspricht exakt der Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen.
    Nur wenn wir lieb zu uns sind, können wir auch wirklich lieb zu anderen sein. (Zu allen anderen, meine ich; dass wir zu denen lieb sind, an denen wir hängen – und oft auch abhängen! –, besagt nämlich nicht viel.) Wenn wir also mit anderen nicht gut umgehen, ist das ein Zeichen dafür, dass wir auch mit uns selbst nicht gut umgehen.
    Ich habe es auf dieser Website wahrscheinlich schon gesagt: Wer sich selbst liebt und sich seines Selbstwertes bewusst ist, hat es nicht nötig, die anderen herunterzumachen oder sich arrogant zu verhalten!
    Und vielleicht darf man auch behaupten: Wenn wir lernen, mit allen Mitmenschen respektvoll und gutherzig umzugehen, lernen wir gleichzeitig auch, mit uns selbst in gleicher Weise umzugehen.

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    Die Magie der Worte

    28. Mai 2009

    Wie sind wir zu dem geworden, was wir sind? Nicht zuletzt durch Worte – Worte, die man uns als Kind gesagt hat. Worte, die wir immer wieder gehört haben. Das “Du kannst nicht gut zeichnen” eines Lehrers, das “Alle Männer sind untreu” der Mutter. Worte, die unsere Wertvorstellungen über uns selbst und andere geprägt haben.
    Wir glauben, was uns als Kind gesagt wird, das geht tief in uns hinein, besonders wenn es von jemandem stammt, den wir lieben, von Eltern oder anderen Bezugspersonen. Manchmal sieht man bei Erwachsenen beispielsweise diese “blockierte Intelligenz”, wenn man ihnen als Kind häufig gesagt hat, dass sie dumm sind, etwas nicht können oder nichts begreifen – obwohl es überhaupt nicht zutrifft. Wir werden zu dem, was wir zu sein glauben.
    Als Teenager begegnete ich einmal einem älteren Mann, der mich durch seine Lebensphilosophie beeindruckte, ich erinnere mich nicht an die Details unseres Gesprächs. Nur an diesen einen Satz, den er mir über mich sagte: “Du erfreust dich an den kleinen Dingen des Lebens, an einer Blume am Wegrand…” Nun, ich weiss nicht, ob ich damals tatsächlich so war, aber ich weiss, dass ich heute so bin – die Aussage dieses Mannes ist in mir eingeprägt geblieben (und das ist immerhin schon 40 Jahre her!), sie war wie eine Prophezeiung, die sich erfüllt hat.

    Machen wir uns bewusst, dass viele unserer Begrenzungen, unserer Selbstzweifel, unserer Unsicherheiten, unserer Ängste auf solchen Prägungen beruhen; wir haben sie zwar nicht selbst gewählt, doch jetzt halten wir an ihnen fest. Es ist nicht einfach, Eigenschaften loszuwerden, die wir seit der Kindheit pflegen. Wir müssen uns zuerst einmal im Klaren sein, dass wir nicht “einfach so sind” – wir wurden so gemacht, und jetzt haben wir die Wahl, uns zu ändern. Über verschiedene Möglichkeiten habe ich auf dieser Website schon geschrieben.
    Heute will ich euch dazu ermuntern, auch die “Magie der Worte” dafür einzusetzen. Ebenso wie Worte uns gebremst, eingeengt und klein gehalten haben, so können sie uns auch fördern, ermutigen, stärken. Ich meine damit Affirmationen, kurze Sätze, die wir uns selbst immer wieder aufsagen, bis sie tief in unser Unbewusstes eingedrungen sind und die alten Muster gewissermassen überschreiben. Werden wir so, wir wir sein wollen!
    Nachfolgend führe ich einige Affirmationen für die Selbstliebe auf. Diese Affirmationen und eine einfache Anleitung, wie man sie verwendet, habe ich auf einem Blatt zusammengefasst, das ihr hier als PDF-Datei herunterladen könnten.

    Affirmationen für Selbstliebe
    • Ich bin es wert, mich selbst zu lieben •
    • Ich bin es wert, geliebt zu werden •
    • Ich nehme mich an und liebe mich, wie ich bin •
    • Ich wage jetzt, ich selbst zu sein •
    • Ich verzeihe mir alle meine Unzulänglichkeiten •
    • Ich bin voller guter Eigenschaften, ich lasse sie jetzt wirken •
    • Ich fühle mich in mir selbst wohl und geborgen •
    • Ich finde jetzt Lebensfreude und Zuversicht in mir •
    • Ich lasse die Vergangenheit los, ich verzeihe mir alles •

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    Die Schönen und Reichen

    11. Mai 2009

    Ich habe einige Tage in einem Kurort am Meer verbracht, wo sich die Schönen und Reichen treffen. Nein, ich gehöre nicht dazu – zumindest nicht zu den Reichen ;-) Aber ich mag den langen Sandstrand dort und auch die Landschaften im Hinterland.

    Es war recht viel los, und wenn ich jeweils müde von den langen Wanderungen in einem Restaurant draussen sass, beobachtete ich interessiert die Vorbeiziehenden.
    Junge Frauen, die trotz dicken Beinen ganz selbstbewusst kurze Röcke tragen – ich sehe ihnen an, dass sie es aus Freude an der Mode, am Ausprobieren, vor allem für sich selbst tun und sich wenig darum scheren, wie sie auf andere wirken. In dieser Selbstsicherheit liegt ihre Stärke und lässt sie schön erscheinen.
    “Ältere” Frauen (ab etwa 40 bis zu meinem Alter und zum Teil noch darüber), perfekt gestylt, mit teurer Garderobe, geliftet und gebotoxt, teilweise auch mit Silikon im Busen, extrem schlank bis magersüchtig – ich sehe, wie sehr sie sich nach Bewunderung sehnen und wie sehr sie dennoch in ihrem Inneren verunsichert sind (“Wie wirke ich? Wie beurteilt man mich?”). Es stimmt mich immer ein bisschen traurig, wenn jemand sich auf diese Weise so ungemein bemüht, ein bisschen Anerkennung, ein bisschen Liebe zu bekommen… Unweigerlich denke ich zurück, als ich noch ein dummer Teenager war, an meine Mini-Jupes, knapper geht nicht, knallenge Hosen – was habe ich schon alles getan, um ein bisschen (männliche) Anerkennung, ein bisschen Liebe zu bekommen… Bis ich endlich gemerkt habe, dass was ich für meine “sexy” Kleidung bekam, oft nicht viel mit echter Anerkennung und wahrer Liebe zu tun hatte. Und ich endlich gelernt habe, mich selbst zu lieben und nur noch darauf zu zählen.
    Interessant waren auch die mittelalterlichen Männer. Sie schienen viel weniger auf ihr eigenes Äusseres zu geben – dafür führten sie stolz ihre mindestens 20 Jahre jüngere Freundin vor.

    Ja, ich weiss, eine Menge Clichés. Sie wurden mir halt wieder einmal so gehäuft und so deutlich vor Augen geführt. Wobei sie nicht nur in der Welt der Reichen vorkommen und in fast jedem von uns etwas davon mitspielt.

    Und ich kann die “Moral von der Geschichte” nur einmal mehr wiederholen: Wenn wir unser Selbstwertgefühl aus Äusserem beziehen – vor allem aus der Schönheit –, verlieren wir es unweigerlich irgendwann. Wie ein amerikanischer Folksong treffend sagt:

    So come all ye young lovers,
    Take a warning from me,
    And never place your affections
    On a green growin’ tree,
    Ooh, on a green growin’ tree.
    ‘Cause the leaves they will wither
    Roots will decay,
    And the beauty of a young maid,
    Will soon fade away,
    Ooh, soon fade away.

    (Sinngemäss: Ihr jungen Verliebten, hört auf mich und hängt eure Liebe nicht an einen wachsenden Baum. Denn die Blätter werden welken und die Wurzeln werden vermodern, und die Schönheit einer jungen Frau wird bald vergehen.)

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    Eine neue Richtung in einer alten Geschichte

    17. April 2009

    Vor einiger Zeit habe ich hier über Natalie* erzählt, die es in über 15 Jahren zutiefst unglücklicher Ehe nicht geschafft hat, sich von ihrem Mann zu trennen – hauptsächlich aus mangelnder Selbstliebe.

    Vor einigen Monaten hat das “Schicksal zugeschlagen” – was es immer tut, früher oder später, wenn wir nicht auf uns selbst hören und uns unserem Weg verweigern. Natalie, am Ende ihrer körperlichen und psychischen Kräfte, hat ein Burnout erlitten, einen Nervenzusammenbruch hätte man es früher genannt. Der Arzt verschrieb ihr Psychopharmaka, die sie seither nimmt. Und eine Psychotherapie.
    Auch dabei hat das Schicksal gewirkt – was es ebenfalls immer tut, wenn wir ganz am Boden sind, Hilfe brauchen und bereit sind, diese anzunehmen.
    Sie hat durch eine Anzahl “glücklicher Zufälle” die richtige Therapeutin gefunden, eine Frau, die ihr von Anfang an klar gemacht hat, dass sie nicht in die Therapie zu kommen brauche, wenn sie nur jemanden suche, der ihr die Kraft gebe, so weiterzumachen wie bisher! “Wenn Sie jedoch Ihr Leben in die Hand nehmen und hinschauen wollen, was Sie zum gegenwärtigen Zustand geführt hat, und bereit sind, eigene Schritte auf einem neuen Weg zu gehen – dann kann ich Ihnen dabei helfen”, sagte die Psychologin.
    Natalie hat gespürt, dass sie keine Wahl hat, will sie nicht ganz zugrunde gehen und ihre Kinder mit in den Abgrund reissen, und sie hat die Chance erkannt, die sich ihr hier bietet.

    Seit einigen Monaten besucht sie regelmässig ihre Therapeutin und hat einen Wandlungsprozess in Gang gesetzt; er ist nicht schmerzfrei, wie sie sagt, im Gegenteil, sie hat viel geweint – am meisten über all das, was sie bisher mit sich hat machen lassen und sich selbst angetan hat.

    Vor einigen Tagen habe ich lange mit ihr telefoniert und sie hat mir erzählt – voller Stolz und gleichzeitig noch etwas verunsichert –, dass sie ihrem Mann zum ersten Mal die Stirn geboten hat.
    Zu ihrem Geburtstag wollte er ihr eine Abenteuerreise (zusammen mit ihm) schenken – gerade das richtige für ihre angeschlagene Gesundheit, die nichts als Ruhe braucht!
    Sie sagte ihm, dass sie das nicht wolle. Dennoch buchte er die recht teure Reise für sie beide. Als noch Zeit gewesen wäre, alles kostengünstig zu stornieren, gab Natalie ihm nochmals deutlich zu verstehen, dass sie nicht mit ihm verreisen würde.
    Er aber glaubte einfach nicht, dass sie es ernst meinte – zu lange hatte sie sich ihm immer gefügt, immer nachgegeben.
    Erst am Tag vor der geplanten Abreise musste er einsehen, dass seine Frau tatsächlich nicht die Ferien mit ihm verbringen würde und er viel Geld für nichts ausgegeben hatte. Ich weiss nicht, was ihn mehr schmerzte, die gekränkte Männlichkeit oder der finanzielle Verlust.

    Ich bin glücklich, dass Natalie diesen ersten wichtigen Schritt zu sich selbst gemacht hat. Ein weites Stück Weg liegt noch vor ihr, doch zum ersten Mal in all den Jahren bin ich sicher, dass sie ihn gehen und zu ihrer Selbstachtung und Selbstliebe finden wird.

    *Name aus Diskretionsgründen geändert.

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    Unzufriedenheit – Burn-out – Suizid

    1. April 2009

    In einem Artikel meiner Lokalzeitung habe ich einen interessanten Artikel über Burn-out und Suizidraten gelesen. Dabei ist mir eine Aussage besonders aufgefallen, in der Erich Seifritz von der Klinik für affektive Krankheiten und Allgemeinpsychiatrie in Zürich zitiert wird:

    Wenn die Diskrepanz zwischen dem, was man macht, und dem, was man gerne machen würde, zu gross ist, führt das zu Stress.

    Burn-out ist ein Modewort, zugegeben. Früher sprach man eher von Depression oder, bei den Menschen, welche die ersten Symptome ernst nahmen und handelten, von “Aussteigern”.
    Aber die Bezeichnung ist schon treffend: Man ist ausgebrannt, wie ein Haus, dessen Grundmauern zwar noch stehen, bei dem aber drinnen alles verkohlt ist, nichts mehr lebt…

    Einer der Gründe liegt tatsächlich darin, dass wir nicht machen, was wir möchten, sondern uns den Erwartungen, den Forderungen, dem Druck von aussen unterwerfen: Wir lassen uns fremdbestimmen. Aber nicht nur: Ebenso gross ist der Druck, den wir uns selbst auferlegen wegen unserem Vollkommenheitsanspruch an uns selbst, in unserer Angst, nicht geschätzt, anerkannt, geliebt zu werden, wenn wir uns nicht so verhalten, wie wir meinen, es werde von uns erwartet.

    Es ist wichtig, dass wir unsere Wünsche in Bezug auf unser Leben ernst nehmen und sie bis zu einem gewissen Grad auch kompromisslos verfolgen, dass wir uns weder von unseren Ängsten davon abhalten lassen noch von aussen, von all den Menschen, die “es gut meinen”, die immer besser wissen, was für uns gut sein soll… Hören wir einzig auf uns, auf unsere Seele, die durch die innere Stimme zu uns spricht. Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, wissen wir doch meistens, was wir wollen – und zwar recht genau! Dann tun wir es doch endlich! Lassen wir uns nicht von der Angst vor Konsequenzen davon abhalten, vertrauen wir uns selbst.
    Und auch wenn es einmal nicht so herauskommt, wie wir meinten, erhofften: Wir lernen daraus und es gibt immer eine Lösung, einen neuen Weg – und wir finden immer einen Menschen, der uns beisteht und weiterhilft. Dieses Urvertrauen ist eine wertvolle Stütze für die Selbstliebe; auf meiner Website Urvertrauen findet ihr Beiträge zu diesem Thema.

    Beginnt im Kleinen damit: Macht einmal einen ganzen Tag lang, von frühmorgens bis spätabends nur das, was ihr wirklich tun wollt. Und staunt, wie gut ihr euch dabei fühlt!

    Das nächste Mal erzähle ich euch eine wahre Burn-out-Geschichte einer lieben Freundin und wie sie ihren Weg langsam zurück ins wahre Leben findet.

    P.S. Noch etwas ganz anderes: Auf meiner Website Karma-Yoga habe ich heute einen spannenden, tiefgründigen Roman vorgestellt – falls es euch interessiert, werft einen Blick darauf. Es geht dabei zwar nicht direkt, oder nicht ausschliesslich, um Selbstliebe, aber es ist ja alles mit allem verbunden…

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    Ein Weg zum Glücklichsein

    15. März 2009

    Ich kann es kaum glauben, dass ich diese kurze Geschichte hier auf dieser Website noch nie erzählt habe. Falls doch – ich konnte sie nicht finden! – verzeiht mir die Wiederholung. Sie ist aber auch jedesmal von neuem schön und bereichernd.

    Ein Mann kam zum Meister und wollte von ihm wissen, was das Geheimnis eines glücklichen Lebens sei.
    Sagte der Meister: „Mach jeden Tag einen Menschen glücklich!“
    Und nach einer Weile ergänzte er: „Auch wenn dieser Mensch du selbst bist.“
    Und noch ein wenig später fügte er hinzu: „Vor allem, wenn dieser Mensch du selbst bist.“

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    Liebe “sammeln”

    4. März 2009

    In meinen letzten Kurs über Liebesbeziehungen ist mir wieder einmal deutlich bewusst geworden, wie viele Beziehungen daran zerbrechen, dass einer der beiden fremdgeht. Neben anderen Gründen für dieses Verhalten liegt einer auch in mangelnder Selbstliebe.

    Ich habe auf dieser Website schon erwähnt (wahrscheinlich mehrfach!): Wer sich selbst nicht liebt, muss sich lieben lassen. Denn ohne Liebe sind wir nicht glücklich.
    Warum kommt es aber häufig vor, dass jemand seinen Partner betrügt, obwohl er von ihm über alles geliebt wird? Genügt ihm denn diese Liebe nicht?
    Nein, sie genügt ihm nicht. Vor allem Menschen, die als Kind von den Eltern oder anderen Bezugspersonen keine (oder subjektiv nicht ausreichend) Liebe erfahren haben, sind ein Leben lang nach Liebe geradezu süchtig. Sie machen alles, um ein bisschen Liebe zu bekommen, um sich angenommen zu fühlen. Meistens sind sie sich dessen überhaupt nicht bewusst.
    Wenn die Liebe des Partners nach der rosaroten Verliebtheitsphase (man spricht von ein bis zwei Jahren) zur Selbstverständlichkeit geworden ist und folglich keine starken Emotionen mehr auslöst, kommt der Hunger nach Liebe wieder auf; bietet sich eine Gelegenheit, wird er gestillt. Doch auch diese neue “Liebe” ist dazu verdammt, nach einer gewissen Zeit nicht mehr zu genügen, es folgt eine nächste und noch eine… “Liebe” wird regelrecht gesammelt – das Herz, der “Sammelbehälter”, wird aber nie voll, egal wie viel Liebe man hineingibt.

    Dieses Phänomen zeigt sich natürlich nicht nur durch die Untreue in Partnerschaften, sondern in vielen alltäglichen Ausprägungen: Sexy-Kleidung und Flirten, um beim anderen Geschlecht anziehend zu wirken, aber auch in all den Verhaltensmustern, von denen in früheren Artikeln auf dieser Website schon die Rede war, wie nicht Nein sagen können, es allen recht machen wollen, Angst haben jemanden zu verletzen, die eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer missachten und und und… Alles, was wir tun, um nur ein bisschen geliebt zu werden. Und zwar von vielen Menschen, nicht nur von den wenigen, die uns wirklich etwas bedeuten.

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    Warum Beziehungen zerbrechen

    10. Februar 2009

    Tausendundein Grund, warum wir uns in jemanden verlieben, tausendundein Grund, warum Liebesbeziehungen auseinanderbrechen. “Er hat mich betrogen” – “Ich habe andere Ziele für mein Leben entdeckt” – “Sie hat sich verändert” – “Ich habe mich in eine andere verliebt” – “Er versteht mich nicht” – “Sie ist krankhaft eifersüchtig” … Oft ist es nicht ein Grund, sondern viele undefinierbare oder das, was man “Zerrüttung” nennt.
    Aber was steckt wirklich dahinter? Nicht selten die banale Weisheit: Wer sich selbst nicht liebt, kann auch keinen anderen Menschen lieben. Und wenn ich den Partner nicht wirklich liebe, bedingungslos, dann kann aus dem Alltäglichsten der Grund für die Trennung entstehen.
    Mangelnde Selbstliebe geht einher mit Abhängigkeit und Verlustangst – beide für eine wahre, dauerhafte Beziehung alles andere als förderlich. Eifersucht, Machtkämpfe, Manipulationsversuche, klettenhaftes Anhängen sind Folgen davon, auf der einen Seite. Auf der anderen werde ich immer wieder faule Kompromisse eingehen, mich fügen, ja unterwerfen, um den Geliebten nicht zu verlieren, aber irgendwann rebelliert etwas in mir, lässt nicht länger zu, dass ich nicht mein Leben, sondern das meines Partners lebe, mich selbst verleugne – und dann kommt es zum Eclat. Ich halte es nicht mehr aus und verlasse ihn; oder ich explodiere bei jeder belanglosen Kleinigkeit und nerve ihn so sehr, bis er mich verlässt; oder ich versuche, mich in irgendeiner subtilen Art an ihm zu “rächen”, für das was er mir vermeintlich antut (was ich hingegen mir selbst antue!); oder ich falle in eine Depression, weil ich zwar todunglücklich bin, aber den Mut zu einem Schritt nicht finde…
    Liebe ich mich hingegen selbst und fühle mich in mir geborgen, so brauche ich keinen Partner, ich genüge mir selbst. Nur aus dieser Position “der Stärke” kann ich wirklich lieben, geben ohne etwas zu vermissen – aber auch furchtlos meinen eigenen Weg gehen, eigenständig sein.
    Den Partner sollten wir nicht brauchen, wir sollten bereit sein, ohne jemanden an unserer Seite zu leben. Ihn nicht brauchen, aber dankbar dafür sein, dass es ihn gibt, ihn einfach lieben. Liebe deinen Partner wir dich selbst!

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    “Weil Sie es sich wert sind!”

    27. Januar 2009

    Unter diesem Titel – dem bekannten Werbeslogan – hat C.S., eine 18-jährige Schülerin der Fachmittelschule Bern, ihre Abschlussarbeit geschrieben. Es geht darin, wie der Untertitel sagt, um die Gründe, warum junge Frauen oft einen eher schwachen Selbstwert haben und wie sie ihn stärken können.

    Ich habe diese junge Frau vor einigen Monaten persönlich kennengelernt: Sie ist sehr hübsch und strahlt viel Liebe und Güte aus. Und doch leidet sie nach eigenen Aussagen auch unter mangelndem Selbstwertgefühl – oder hat darunter gelitten, denn sie hat bewusst an sich gearbeitet und ist auf dem besten Weg, eine selbstbewusste Frau zu werden, die ihren wahren Wert kennt. Ihr Ansporn, eine Arbeit zu diesem Thema zu schreiben, erklärt sie in der Einleitung:

    Ich habe drei Schwestern, und bin die Zweitälteste. Wir alle haben in meinen Augen einen schwachen Selbstwert! Jede von uns hat Probleme mit ihrem Aussehen, vor allem mit dem Gewicht, obwohl keine von uns übergewichtig ist, im Gegenteil! [...] Bei mir persönlich äussert sich dies so: Ich ertappe mich ständig wie ich mich mehr um das Wohl anderer, als um mein eigenes kümmere. Das hat zur Folge, dass ich meine eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehme, ja zum Teil sogar fast nicht mehr wahrnehme. [...] Viele meiner Probleme mit dem Selbstwertgefühl, erkenne ich auch bei Freundinnen von mir wieder.
    Ich habe mir einfach gesagt: „Das kann/ darf doch nicht sein, dass so viele wertvolle Frauen den eigenen Wert nicht erkennen und in einem ständigen Kampf mit sich sowie auch der Umwelt leben müssen.”

    C.S. hat viele Informationen zum Thema Selbstwertgefühl und Selbstliebe zusammengetragen und sie in ihrer Arbeit verarbeitet. Besonders wertvoll ist darin der “Trainingsplan”, mit dem Frauen ganz praktisch an ihrem Selbstwert arbeiten können. Ich habe diesen Trainingsplan gelesen und kann ihn euch wärmstens empfehlen. C.S. hat mir erlaubt, ihn auf dieser Website zum Download anzubieten, danke!

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    Schaf oder Löwe?

    12. Januar 2009

    Eine trächtige Löwin stiess eines Tages auf eine Schafherde und griff eines der Tiere an. Doch diese Anstrengung war zuviel für sie: Das Löwenbaby kam zur Welt, seine Mutter starb. Die Schafe nahmen das Kleine an und zogen es auf; ihrem Beispiel folgend frass es Gras und blökte. Auch als dieser prächtige, starke Löwe erwachsen wurde, meinte er immer noch, er sei ein Schaf.
    Eines Tages kam ein anderer Löwe in diese Gegend und war sehr erstaunt, einen Artgenossen friedlich inmitten der Schafe zu sehen. Er wollte sich ihm nähern, doch wie die anderen Schafe flüchtete auch der Schaf-Löwe. Mehrmals versuchte es der Löwe noch, doch der andere versteckte sich jedes Mal.
    Eines Morgens überraschte er ihn endlich im Schlaf und bevor er fliehen konnte, sagte er zu ihm: “Du bist doch ein Löwe, warum fürchtest du dich vor mir?”
    “Ich bin ein Schaf”, entgegnete der andere blökend.
    Der Löwe konnte ihn schliesslich davon überzeugen, mit ihm zu einem See zu gehen. “Schau ins Wasser”, forderte er ihn da auf, “ist dein Spiegelbild nicht etwa gleich wie meines?”
    Der immer noch verängstigte Schaf-Löwe schaute hinein und augenblicklich erkannte er die Wahrheit. Er brüllte los und blökte nie wieder.

    Hören wir auf, uns wie Schafe zu verhalten und ängstlich zu blöken! Wir alle sind Löwen, schön, stark, selbstbewusst, mutig: Lieben wir uns als Löwen und leben wir als Löwen. Es braucht nur ein bisschen Mut, das Schafsfell abzulegen – auch wenn es bei der momentanen Kälte ganz angenehm ist! – und unsere wahre Natur zu fühlen.

    Versucht es doch einfach einmal, jetzt wo das Jahr noch jung ist und alle Möglichkeiten offen stehen, versucht es wenigstens ein einziges Mal, einfach sagen, was euch auf der Zunge liegt, einfach tun, wozu ihr Lust habt, einfach ihr selbst sein.
    Ihr werdet staunen, wie eure Mitmenschen sofort den Löwen in euch erkennen und euch nicht mehr als Schaf betrachten! Ihr braucht nur euer wahres Selbst zu leben…

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